Diakon Evangelischer Kirchenbezirk; Nahbereich Sulz-Horb

Diakon/Sozialarbeiter

Geoffrey Schwegler

Alte Schulstraße 10

72172 Sulz am Neckar

Telefon: 07454/407079

 

E-Mail: geoffrey.schwegler(at)dekanat-sulz.de

 

 

Vorstellung des Gemeindediakons Geoffrey Schwegler

Ja, nun bin ich hier. Seit 1.10.2018. Und alles ist neu!

Ich möchte mich kurz bei Ihnen vorstellen.

 

Ich heiße Gottfried Schwegler, werde aber meist Geoffrey Schwegler genannt.

Ich bin 53 Jahre alt. Jonas, Lorena, Corinna und Sarah sind meine Kinder.

Aufgewachsen bin ich als Weingärtnersohn in einer großen Familie im Remstal.

 

Die vergangenen 18 Jahre habe ich in Backnang gewohnt und auch so lange bei der Paulinenpflege Winnenden gearbeitet in unterschiedlichen Bereichen:

So hatte ich mit behinderten Menschen und mit Gehörlosen zu tun. Ich lernte die Gebärdensprache, führte arbeitsbegleitende Maßnahmen in den Backnanger Werkstätten durch und gab Religionsunterricht in einer Sonderberufsschule in Winnenden. Außerdem war ich Schulsozialarbeiter/Schuldiakon an einer Gemeinschaftsschule im Verbund mit der evang. Kirche in Großaspach.  Meist waren die Aufgaben parallel in Teilzeit, aber alle für die Paulinenpflege Winnenden.

Die letzte hoch spannende Aufgabe war in einem Flüchtlingswohnheim für Familien aus Afghanistan, Syrien und aus dem Irak. Das Schöne daran war, dass ich nicht nur Verwaltungsarbeiten machen musste, sondern Angebote machen konnte, die den z. T. belasteten Bewohnern einfach gut taten und ihre Seele nährten. Singen, Feste feiern, Kinderangebote, Sport, Männerpilgern, landestypisches Essen, intensive Gespräche… Zusammen mit Ehrenamtlichen und teilweise Professionellen gab es dann auch Hausaufgabenbetreuung, Frauenangebote, Aufklärung, Wertevermittlung, Malkurse, Sprachkurse, Hausbesprechungen, Begegnungsräume mit und in der Nachbarschaft, Kommune und Kirchengemeinde …

So wurde erlebbar, dass wir ein diakonisches Heim waren mit einem christlichen Menschenbild.

 

Als ich dann im September meine Arbeit abschloss, habe ich mich pilgernd auf den Weg nach Horb und Sulz gemacht und bin noch drei weitere Tage nach Süden gelaufen. Eine wunderbare 200km-Tour durchs Ländle.

Mittlerweile habe ich mich von hier aus in alle vier Himmelsrichtungen umgeschaut: Schwarzwald, Alb, Bodensee und ins Gäu.

…und im Nahbereich Horb/Sulz erste Kontakte geknüpft, zugehört und auch erste Anfangspunkte gesetzt.

Jetzt ist es nicht mehr sooo neu für mich.

 

Eine schöne Aufgabe, die mich fand und die zu meinen Fähigkeiten und Erfahrungen des Pilgerns, der Spiritualität, der Musik und der Gemeinschaft passt.

Die Schwerpunkte sind:

In Sulz:

- Ort der Begegnung schaffen mit der einen oder anderen gemeindediakonischen Aufgabe

 

Auf Kirchenbezirksebene

- Kooperation mit der BruderhausDiakonie und Erlacher Höhe in Horb vor  allem mit Langzeitarbeitslosen und Psychisch Erkrankten

- Angebote zur Radwegkirche am Neckarradweg und drumherum in der schönen Landschaft

- Pilgeraktivitäten auf den beiden Pilgerwegen im Dekanat  oder einfach auch von Kirchturm zu Kirchturm

 

Ja, ich bin gespannt, wie es wird. Alles Aufgabenfelder, die es noch nicht gibt.

 

Was ich mir wünsche?

Schön wäre, wenn der eine oder die andere eine Idee einbringt „können wir nicht einmal..“ und je nach Kraft, Zeit und Fähigkeit vielleicht auch mitanpackt.

Oder auch einfach dabei ist, wenn es eine Pilgertour gibt, mitpilgert oder sein Fahrrad schnappt, wenn wir als Gruppe radeln, anhalten und innehalten.

Und Sie sich wohlfühlen und auftanken bei unseren geistlichen Angeboten.

 

„Sei Teil der Gemeinschaft!“

Seien Sie herzlich eingeladen zum Mittagsgebet um 12 Uhr in unserer Stadtkirche Sulz, 2x mal in der Woche.

 

Im Begleitgremium haben wir beschlossen, dass es in absehbarer Zeit 1x in der Woche im Gemeindehaus einen Mittagstisch geben wird. „Gemeinsam statt einsam“.

So wie es aussieht, Montag oder Dienstag, denn da ist das Gemeindehaus frei. Neben einer warmen Mahlzeit mit schöner Tischgemeinschaft wird Programm sein, singen, spielen, Austausch, Mittagsgebet…

Ich freu mich, wenn Sie kommen. Wir werden sehen, was daraus entsteht. Wir wünschen uns, dass Begegnung und gegenseitige Stärkung möglich ist. Es lebt von denen, die kommen.

Schritte in Richtung Ökumene zeigen die Planungen einer Exerzitiengruppe in der kommenden Fastenzeit und das gemeinsame Angehen des Taizégebetes bzw. der Taizegesänge.

 

Die konkreten Termine werden unter den kirchlichen Nachrichten veröffentlicht.

 

Nun hoffe ich, dass Sie sich vorstellen können, was es mit dieser Stelle und mit mir auf sich hat und was wir Neues vor uns haben…

 

Ich schließe mit einem Liedvers von Bernd Schlaudt.

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern, können nur zusammen das Leben besteh‘n. Gottes Segen soll sie begleiten, wenn sie ihre Wege gehn“.