Gottesdienst tut gut - die Evangelische Landeskirche feiert
Für viele ist der Gottesdienst der Höhepunkt des Sonntags, ja der ganzen Woche. Im Kirchenjahr 2011/2012 soll dieses Gottesgeschenk in den evangelischen Gemeinden Württembergs mit besonderer Freude und Dankbarkeit gefeiert werden. Gerne sollen damit auch noch mehr Menschen mit Gottesdienst-Begeisterung angesteckt werden.
Zum Einstieg wurden am 1. Advent besondere Kerzen entzündet, die durch das Jahr des Gottesdienstes begleiten. Sie verbinden die Gottesdienstbesucher untereinander, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, und mit den anderen Gemeinden im Land.
Gottesdienst hat verschiedene „Gesichter“. Er führt zu Stille und Besinnung, zur Begegnung mit Gott. Er bringt die Teilnehmer zusammen als Gemeinde. Er sendet sie mit neuer Ausrichtung und mit Gottes Segen in den „Gottesdienst im Alltag“. Diese drei Dimensionen gehören zu jedem Gottesdienst, ob er nun in der klassischen oder in einer der neuen Formen gefeiert wird.
Im Jahr des Gottesdienstes soll diese Vielschichtigkeit von Gottesdienst bewusst gemacht werden. In drei Phasen von je sieben Gottesdiensten wird jeweils eines dieser Gesichter hervorgehoben und durch eine spezielle liturgische Gestaltung unterstrichen. Die erste Phase steht unter dem Motto „Gottesdienst….von Gott berührt“ und betont die spirituelle Dimension von Gottesdienst. Sie beginnt am Altjahrabend und geht bis Ende Januar.
Die zweite Phase von Ostern bis Pfingsten heißt „Gottesdienst….gemeinsam feiern“. Im Zeichen der Auferstehungsfreude loben die Teilnehmer Gott und begegnen einander als Menschen fröhlicher Zuversicht. Die dritte Phase „Gottesdienst….von Gott bewegt“ nimmt ab dem Erntedankfest den „Gottesdienst im Alltag“ in den Blick. Gott sendet die Seinen im Gottesdienst hinaus in die Welt und gibt seinen Segen mit auf den Weg.
Jede dieser Phasen bietet einen Erfahrungsraum zur liturgischen Erprobung. Hinterher überlegt der Kirchengemeinderat, ob die eine oder andere Variante fester Bestandteil des Gottesdienstes werden soll.
Im Internet finden Sie unter
www.jahr-des-gottesdienstes.de weitere Informationen.